dcsimg
Amylostereum chailletii (Pers.) Boidin 1958的圖片
Life » » Fungi » » 擔子菌門 » » Amylostereaceae

淀粉韧革菌属

Amylostereum

Amyloidschichtpilze ( 德語 )

由wikipedia DE提供

Die Amyloidschichtpilze (Amylostereum) sind die einzige Gattung der Familie der Amyloidschichtpilzverwandten (Amylostereaceae). Die Gattung umfasst vier Pilzarten, die sich als Holzzersetzer und Parasiten von lebendem oder totem Nadelholz ernähren. Im Holz verursachen Amyloidschichtpilze Weißfäule, indem sie den Gewebebestandteil Lignin abbauen. Sie bilden auf der Rindenoberfläche der von ihnen befallenen Bäume krustenartige, teils wellige Fruchtkörper aus, die denen der Schichtpilze (Stereum) ähneln.

Drei Arten der Gattung sind Symbionten von Holzwespen der Gattungen Sirex und Urocerus, die Nadelbäume befallen, und dienen deren Larven als Nahrung. Besonders der Braunfilzige Schichtpilz (A. areolatum) hat in Verbindung mit der Blauen Fichtenholzwespe (S. noctilio) dabei als Forstschädling an Bedeutung gewonnen.

Die Typusart der Gattung ist der Tannen-Schichtpilz (A. chailletii).

Merkmale

Makroskopische Merkmale

Amyloidschichtpilze bilden krustige, trockene und ledrig-korkige Fruchtkörper auf der Rinde von befallenen Bäumen aus. Diese Fruchtkörper sind 0,5–1,5 mm dick, sehr unregelmäßig geformt und können große Flächen auf der Rinde bedecken oder aber auch nur als kleine Flecken auftreten. Sie sitzen direkt auf der Borke und stehen an den Rändern bei den meisten Arten ab. Die ockerfarbene, graue oder bräunliche Fruchtschicht (Hymenium) ist glatt bis warzig und nach außen gewandt.[1] Sie wird bei allen Arten außer dem Wacholder-Schichtpilz (A. laevigatum) durch den hochgebogenen (effuso-reflexen) Pilzrand begrenzt. Dieser hat eine filzige Oberfläche (ein sogenanntes Tomentum) und ist meist schmutzig braun gefärbt. Bei einigen Exemplaren steht er deutlich über und bildet eine Art Dach über dem Fruchtkörper; wenn er diesen ganz umschließt, können sich becherartige Gebilde formen.[2]

Mikroskopische Merkmale

Amyloidschichtpilze verfügen über eine dimitische Trama, das heißt, in ihrem Pilzfleisch sind zwei Arten von Hyphen vorhanden. Den ersten Typus bilden bräunliche Skeletthyphen, die für die Stabilität des Fruchtkörpers sorgen. Sie verlaufen parallel zur Rinde und biegen in ihrem Verlauf oft haarnadelartig ab, sodass die Schlaufen dickwandige, zystidenähnliche Strukturen, sogenannte Pseudozystiden, bilden.[1] Den zweiten Typus bilden generative Hyphen. Sie sind durchscheinend (hyalin) und dienen dem Wachstum des Pilzes. Im Hymenium und der direkt darunter liegenden Schicht, dem Subhymenium, entspringen echte Zystiden. Sowohl Pseudozystiden als auch Zystiden sind inkrustiniert, das heißt, sie weisen an der Spitze kristallartige Strukturen auf.[1][2]

Zwischen dem Hymenium und dem Tomentum verläuft bei allen Arten außer dem Wacholder-Schichtpilz eine dünne Trennschicht, die Cortex genannt wird. Sie ist auch bei vielen anderen Schichtpilzen (im weiteren Sinn) vorhanden und dafür verantwortlich, dass sich die Ränder des Fruchtkörpers hochbiegen. Da diese Cortex beim Wacholder-Schichtpilz fehlt, liegt sein Fruchtkörper flach an der Borke an.[2]

Die Basidien messen 15–25 × 3,5–5,5 µm und haben eine schlanke, keulenähnliche Form. Auf ihren vier Sterigmen sitzt jeweils eine Spore. Die Sporen sind von schmaler ellipsoider oder zylindrischer Gestalt. Ihre Oberfläche ist glatt und ihre Wände dünn. Zwar sind sie farblos hyalin, färben aber unter Zugabe von Iod bläulich oder violett ein. Diese Eigenschaft unterscheidet die Amyloidschichtpilze von vielen anderen Arten, die ihnen äußerlich sehr ähnlich sehen, und verleiht der Gattung ihren Namen.[1][2][3]

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Amyloidschichtpilze umfasste ursprünglich nur die Holarktis mit Nordamerika und Eurasien und die Neotropis mit Mittel- und Südamerika. Mit der Einschleppung des Braunfilzigen Schichtpilzes und seines Symbionten, der Blauen Fichtenholzwespe (Sirex noctilio), ist die Gattung aber mittlerweile auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis anzutreffen.

Der Tannen-Schichtpilz ist in Nordamerika und Eurasien in der gemäßigten Klimazone verbreitet. Der Wacholder-Schichtpilz ist ebenfalls im gemäßigten Eurasien anzutreffen, unklar ist allerdings, wie weit die Art auch in Nordamerika verbreitet ist. Ursprünglich nur in Nordafrika und in Eurasien beheimatet ist der Braunfilzige Schichtpilz; er wurde jedoch im Laufe des 20. Jahrhunderts in Australien, Neuseeland, im südlichen Afrika sowie in Süd- und in Nordamerika eingeführt. Lediglich Amylostereum ferreum ist ursprünglich in den Tropen beheimatet und in Brasilien sowie in der Karibik verbreitet.[4]

Ökologie

 src=
Die südamerikanische Art A. ferreum befällt Steineiben wie Podocarpus lambertii

Für gewöhnlich befallen Amyloidschichtpilze alleine nur abgestorbenes oder gefälltes Holz von Nadelbäumen. Drei Arten – Braunfilziger, Wacholder- und Tannen-Schichtpilz – gehen aber auch Symbiosen mit Holzwespen (Siricidae) ein, die neben frisch gefällten auch lebende Bäume befallen und diese mit den Pilzen infizieren.[5] Dabei handelt es sich um die Gattungen Sirex und Urocerus, die Oidien (zu Sporen aufgespaltete Hyphen der Pilze) in speziellen Hinterleibsorganen aufbewahren. Die Holzwespen infizieren Bäume, indem sie ein phytotoxisches Sekret unter die Rinde des Baumes spritzen und gleichzeitig Pilzsporen in das Loch injizieren. Das Sekret schwächt den Baum und verringert kurzfristig seine Abwehrfähigkeit, wodurch sich die Amyloidschichtpilze entlang des Xylems ausbreiten können. Die Infektion mit Amyloidschichtpilzen erfüllt für die Wespen zwei Funktionen: Sie ermöglicht zunächst den Larven das Fressen, weil die Weißfäule das Holz aufweicht; gleichzeitig dient das Myzel der Pilze den Larven als Nahrung. Nachdem sich die Larve verpuppt hat, nimmt sie das Myzel des Amyloidschichtpilzes wieder in ihren Körper auf, um es später – sofern weiblich – mit ihren Eiern zusammen abzulegen. Der Pilz profitiert durch die Symbiose, weil er sich schneller und effektiver als durch Sporenflug verbreiten kann und zudem keine Fruchtkörper ausbilden muss.[6] Dennoch bilden Amyloidschichtpilze in freier Wildbahn auch Fruchtkörper aus, wobei die Verbreitung durch Holzwespen bei den entsprechenden Arten deutlich überwiegt. Amylostereum ferreum hingegen bildet regelmäßig Fruchtkörper aus.

Wirtsspektrum

 src=
Rotstreifigkeit und Holzwespenlarven im vom Braunfilzigen Schichtpilz (A. areolatum) befallenen Kiefernholz

Das Wirtsspektrum der Amyloidschichtpilze umfasst mehrere, teils sehr unterschiedliche Gattungen der Koniferen (Coniferales). Der Tannen-Schichtpilz befällt vorwiegend Kieferngewächse wie Tannen (Abies) und Fichten (Picea), aber auch Zedern (Cedrus) und Douglasien (Pseudotsuga). Ein ähnliches Wirtsspektrum hat der Braunfilzige Schichtpilz, der hauptsächlich Tannen, Sicheltannen (Cryptomeria), Lärchen (Larix), Fichten, Kiefern (Pinus) und Douglasien als Wirte nutzt. Während im ursprünglichen Verbreitungsgebiet Fichten als Wirte dominieren, ist diese Art im Rest der Welt meist in Kiefern zu finden. Das Wirtsspektrum des Wacholder-Schichtpilzes umfasst Zypressengewächse wie Wacholder (Juniperus) oder Zypressen (Cupressus) und mit der Europäischen Eibe (Taxus baccata) eine nicht zu den Zypressengewächsen zu zählende Taxopsida-Art. Amylostereum ferreum ist dagegen bisher nur von neotropischen Steineiben (Podocarpus) bekannt.[4]

Befallssymptome

Amyloidschichtpilze sind Weißfäuleerreger. Sie bauen das Lignin des Wirtsholzes ab, wodurch die befallenen Holzbereiche an Stabilität verlieren und eine faserige Struktur annehmen. Damit einher geht eine Ausbleichung des Gewebes, da im Lignin braune Pigmente enthalten sind. Die Ausbreitung im Holz erfolgt vor allem entlang der Transportkanäle im Xylem. Im Längsschnitt zeigt sich deshalb eine vertikal verlaufende Rotfäule, bei der bleiche, befallene Stellen mit intaktem Holz kontrastieren. Faktoren, die auf einen Befall mit Holzwespen, den Symbionten einiger Arten, hindeuten, sind kreisrunde Ausfluglöcher in der Borke und akuter Stress durch Trockenheit, der sich in hängenden, herabfallenden oder bräunenden Nadeln zeigt.[6]

Arten

Taxonomie und Forschungsgeschichte

Die Amyloidschichtpilze wurden lange Zeit der Gattung der Schichtpilze (Stereum) zugeordnet. Diese Einteilung erfolgte in erster Linie aufgrund des geschichteten Aufbaus der Fruchtkörper und der den Schichtpilzen sehr ähnlichen Lebensweise. 1958 trennte Jacques Boidin die Amyloidschichtpilze jedoch von den Schichtpilzen ab und stellte sie in eine eigene Gattung. Diese Entscheidung begründete er vor allem mit mikroskopischen Unterschieden wie den amyloiden Sporen und den inkrustierten Zystiden der Amyloidschichtpilze. Als wissenschaftlichen Gattungsnamen wählte er Amylostereum, was dem deutschen Namen entspricht. Zwar wurde die Typusart der Gattung, der Tannen-Schichtpilz, ursprünglich als Trichocarpus ambiguus beschrieben, der Gattungsname Trichocarpus wurde 1958 aber bereits für eine Gattung der Malvengewächse verwendet.[7]

1998 stellte Boidin die Amyloidschichtpilze auf Basis von DNA-Analysen in eine eigene, monotypische Familie der Amyloidschichtpilzverwandten (Amylostereaceae), die er der Ordnung der Hericiales zurechnete.[8] Spätere Untersuchungen unterstützten jedoch die ursprüngliche Zuordnung zu den Russulales.[9]

Äußere Systematik

Äußere Systematik der Amyloidschichtpilze nach Slippers et al. 2000 nach Larsson & Larsson 2003[9]


Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum)


Russula compacta




Echinodontium tinctorium


Amyloidschichtpilze (Amylostereum)




Vorlage:Klade/Wartung/Style

Echinodontium ryvardenii



Becherkoralle (Artomyces pyxidatus)


Amyloidschichtpilze (Amylostereum)




Vorlage:Klade/Wartung/Style

Die Einordnung der Amyloidschichtpilze ist nicht vollständig geklärt. Als nächste Verwandte kommen – je nach Untersuchung – entweder Echinodontium tinctorium mit einem Großteil der Gattung Echinodontium[10] oder aber die Becherkoralle (Artomyces pyxidatus)[9] in Frage. Die Ergebnisse der bisherigen DNA-Analysen deuten mehrheitlich auf eine nahe Verwandtschaft zu Echinodontium hin. Dem widersprechen jedoch teilweise Ergebnisse einiger anderer Studien. Lediglich die Zuordnung zu den Russulales gilt als gesichert. Eine Einordnung der Gattung Amylostereum in die Familie Echinodontiaceae wird von einigen Autoren vorgeschlagen.[11][9]

Entwicklungsgeschichte und innere Systematik



Braunfilziger Schichtpilz (A. areolatum)


Tannen-Schichtpilz
(A. chailletii)



A. ferreum


Amylostereum sp.


Wacholder-Schichtpilz
(A. laevigatum)


Vorlage:Klade/Wartung/3


Vorlage:Klade/Wartung/Style

Innerhalb der Gattung stiftete vor allem die Ähnlichkeit zwischen Tannen-Schichtpilz (A. chailletii) und Braunfilzigem Schichtpilz (A. areolatum) Verwirrung. Da sich die Fruchtkörper der beiden Arten äußerlich nur in der Größe unterscheiden, geht etwa German Josef Krieglsteiner davon aus, dass es sich um ein und dieselbe Art in verschiedenen Altersstadien handelt.[12] In Experimenten mit Kulturen der Arten zeigte sich jedoch, dass sich das Myzel von Tannen-Schichtpilz, Wacholder-Schichtpilz (A. laevigatum) und A. ferreum teilweise vereinigen ließ, das Myzel des Braunfilzigen Schichtpilzes jedoch mit dem aller anderen Arten inkompatibel war; A. laevigatum und A. chailletii waren inkompatibel. Boidin mutmaßt, dass der gemeinsame Vorfahr aller Amyloidschichtpilze Steineiben als Wirt nutzte. Diese Gattung war bis ins Tertiär auch in Europa beheimatet, starb dort aber aus, sodass sich die Amyloidschichtpilze auf andere Koniferen spezialisierten und in mehrere Arten zerfielen. Lediglich A. ferreum sei in Südamerika weiter auf Steineiben spezialisiert geblieben.[13]

Sowohl Kompatibilitätstests als auch DNA-Analysen zeigen, dass sich der Braunfilzige Schichtpilz sehr früh von den anderen Amyloidschichtpilzen getrennt hat. Die anderen drei Arten trennten sich hingegen erst in jüngerer Zeit und sind deshalb noch teilweise miteinander kompatibel. A. ferreum und A. laevigatum bildeten in 59 % der Fälle ein gemeinsames Myzel, A. ferreum und A. chailletii nur in 44 % der Fälle.[13] Ein bisher nicht näher identifizierter Pilz aus der Gattung Amylostereum steht in DNA-Analysen zwischen A. laevigatum und A. ferreum.[10] Dies ist insofern bemerkenswert, als dass dieser Pilz aus den Mycetangien einer nordamerikanischen Holzwespe stammt, während A. laevigatum bisher weder in Nordamerika noch in Europa als Symbiont von Holzwespen beobachtet wurde. Möglicherweise stellt der Pilz eine eigene Art oder ein Subtaxon von A. laevigatum dar.[11] Da sich A. areolatum und A. chailletii hauptsächlich ungeschlechtlich über die Symbiose mit Holzwespen vermehren, ist die genetische Variabilität innerhalb dieser Arten äußerst gering.[14]

Ökologische und wirtschaftliche Bedeutung

 src=
Eine vom Braunfilzigen Schichtpilz (A. areolatum) und der Blauen Fichtenholzwespe (Sirex noctilio) befallene Kiefer

In ihrer ursprünglichen Heimat haben alle Arten nur eine geringe Bedeutung als Forstschädlinge. Der Befall durch Holzwespen nimmt keine größeren Ausmaße an und ist im Vergleich zu anderen Schädlingen nahezu bedeutungslos. Bei der geschlechtlichen Vermehrung über Fruchtkörper sind die Infektionsraten noch geringer, weil hier die Wespen als Vektoren wegfallen. Obendrein gelingt es Amyloidschichtpilzen allein in der Regel nicht, gesunde Bäume zu befallen. Sie fungieren daher meist als Totholzzersetzer. Kiefernmonokulturen in Australien, Neuseeland, Afrika und Südamerika haben sich jedoch als anfällig für die dort eingeschleppte Blaue Fichtenholzwespe (Sirex noctilio) und den mit ihr assoziierten Braunfilzigen Schichtpilz (A. areolatum) erwiesen. Das phytotoxische Sekret der Wespe, ihre Larven und der Pilz wirken hier sehr effektiv zusammen und führen teilweise zu Baumsterblichkeitsraten von bis zu 80 %. Dies ist vor allem eine Folge der mangelnden Wasser- und Nährstoffversorgung der Bäume, die den durch den Befall ausgelösten Trockenheitsstress nur schwer verkraften können. Als Gegenmaßnahme werden seit den 1980er Jahren Kulturen des Fadenwurms Deladenus sircidicola in Bäume geimpft. Dieser Parasit ernährt sich vom Myzel des Braunfilzigen Schichtpilzes und ist damit ein Nahrungskonkurrent der Wespenlarven. Obendrein befällt er die Insekten und führt bei den Weibchen zu Unfruchtbarkeit, woraufhin aus deren Eiern nur noch männliche Larven schlüpfen. Diese Methode hat sich bei der Bekämpfung des Sirex-Amylostereum-Komplexes als relativ erfolgreich erwiesen.[15]

Quellen

Literatur

  • J. Boidin: Hétérobasidiomycètes saprophytes et Homobasidiomycètes résupinés: V.- Essai sur le Genre Stereum Pers. ex S. F. Gray. In: Revue de Mycologie 23, 1958. S. 318–346.
  • J. Boidin, P. Lanquetin: Le genre Amylostereum (Basidiomycetes) intercompatibilités entre espèces allopatriques. In: Bulletin de la Societé Mycologique de France 100, Nr. 2, 1984. S. 211–236.
  • J. Boidin, J. Munier, R. Canales: Taxonomie moleculaire des Aphylloporales. In: Mycotaxon 66, 1998. S. 445–491.
  • O. Eichhorn: Siricoidea. In: Wolfgang Schwenke (Hrsg.): Die Forstschädlinge Europas. Band 4: Hautflügler und Zweiflügler. Hamburg 1982. ISBN 3-490-11016-1, S. 196–231.
  • Hermann Jahn: Stereoide Pilze in Europa (Stereaceae Pil. emend. Parm. u. a., Hymenochaete) mit besonderer Berücksichtigung ihres Vorkommens in der Bundesrepublik Deutschland. In: Westfälische Pilzbriefe 8, Nr. 4–7 1971. S. 69–119 (Online als PDF; 3,08 MB).
  • German Josef Krieglsteiner (Hrsg.): Die Großpilze Baden-Württembergs. Band 1: Allgemeiner Teil. Ständerpilze: Gallert-, Rinden-, Stachel- und Porenpilze. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3528-0, S. 150–153.
  • Ellen Larsson, Karl-Henrik Larsson: Phylogenetic relationships of russuloid basidiomycetes with emphasis on aphyllophoralean taxa. In: Mycologia 95, Nr. 6/2003. S. 1037–1065. (Online als PDF)
  • Bernard Slippers, Brenda D. Wingfield, Teresa A. Coutinho, Michael J. Wingfield: Relationships among Amylostereum species associated with siricid woodwasps inferred from mitochondrial DNA sequences. In: Mycologia 92, Nr. 5, 2000. S. 955–963.
  • Bernard Slippers, Michael J. Wingfield, Brenda D. Wingfield, Teresa A. Coutinho: DNA sequence and RFLP data reflect geographical spread and relationships of Amylostereum areolatum and its insect vectors. In: Molecular Ecology 11, 2002. S. 1845–1854.
  • Bernard Slippers, Teresa A. Coutinho, Brenda D. Wingfield and Michael J. Wingfield: A review of the genus Amylostereum and its association with woodwasps. In: South African Journal of Science 99, 2003. S. 70–74. (Online als PDF)
  • Bernard Slippers, Teresa A. Coutinho, Brenda D. Wingfield and Michael J. Wingfield: Genetic linkage map for Amylostereum areolatum reveals an association between vegetative growth and sexual and self-recognition. In: Fungal Genetics and Biology 46, 2009. S. 632–641.
  • Masanobu Tabata, Yasuhisa Abe: Amylostereum laevigatum associated with a horntail, Urocerus antennatus. In: Mycoscience 40, Nr. 5 1993. doi:10.1007/BF02461032, S. 535–539.
  • Masanobu Tabata, Thomas C. Harrington, Wei Chen, Yasuhisa Abe: Molecular phylogeny of species in the genera Amylostereum and Echinodontium. In: Mycoscience 41, 2000. S. 585–593.
  • Proposed Program for Management of the Woodwasp Sirex noctilio Fabricus (Hymenoptera: Siricidae). United States Department of Agriculture, 2007.

Einzelnachweise

  1. a b c d Krieglsteiner 2000, S. 150.
  2. a b c d Jahn 1971, S. 89–103.
  3. Boidin 1984, S. 221.
  4. a b Boidin 1984, S. 214–218.
  5. Tabata & Abe 1993, S. 538.
  6. a b Eichhorn 1982, S. 202.
  7. Boidin 1958, S. 344–345.
  8. Boidin 1998, S. 478.
  9. a b c d Larsson & Larsson 2003, S. 1055–1058.
  10. a b Slippers et al. 2000, S. 961.
  11. a b Slippers et al. 2003, S. 72.
  12. Krieglsteiner 2000, S. 151.
  13. a b Boidin 1998, S. 478–479.
  14. Slippers et al. 2003, S. 73.
  15. USDA 2007, S. 29.
Qsicon lesenswert.svg
Dieser Artikel wurde am 24. März 2011 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.
 title=
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autoren und Herausgeber von Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia DE

Amyloidschichtpilze: Brief Summary ( 德語 )

由wikipedia DE提供

Die Amyloidschichtpilze (Amylostereum) sind die einzige Gattung der Familie der Amyloidschichtpilzverwandten (Amylostereaceae). Die Gattung umfasst vier Pilzarten, die sich als Holzzersetzer und Parasiten von lebendem oder totem Nadelholz ernähren. Im Holz verursachen Amyloidschichtpilze Weißfäule, indem sie den Gewebebestandteil Lignin abbauen. Sie bilden auf der Rindenoberfläche der von ihnen befallenen Bäume krustenartige, teils wellige Fruchtkörper aus, die denen der Schichtpilze (Stereum) ähneln.

Drei Arten der Gattung sind Symbionten von Holzwespen der Gattungen Sirex und Urocerus, die Nadelbäume befallen, und dienen deren Larven als Nahrung. Besonders der Braunfilzige Schichtpilz (A. areolatum) hat in Verbindung mit der Blauen Fichtenholzwespe (S. noctilio) dabei als Forstschädling an Bedeutung gewonnen.

Die Typusart der Gattung ist der Tannen-Schichtpilz (A. chailletii).

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autoren und Herausgeber von Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia DE

Amylostereum ( 英語 )

由wikipedia EN提供

Amylostereum is the single genus in the fungal family Amylostereaceae. The genus currently comprises four saprotrophic and parasitic species, which live off living or dead wood. The Amylostereaceae cause white rot in the wood by disintegrating the tissue component lignin. They produce crust-like, partially wavy fruit bodies on the surface of infested trees, which are similar to those produced by Stereum species.

There are four described species in the Amylostereaceae: A. chailletii (the type), A. areolatum, A. ferreum and A. laevigatum. The species were initially considered part of Stereum until mycologist Jacques Boidin found atypical microscopic differences between them. Forty years after his extensive researches from 1958, Boidin reclassified Amylostereum into its own family.

Three Amylostereum species are symbionts of wood wasps in the genera Sirex, Urocerus, and Xoanon, which infest conifers. The female wood wasps deposit their eggs together with fungal spores and mucus in trees, and the fungus is eaten by the wasp's larva as food. The fungus propagates vegetatively through the formation of asexual spores in newly emerged females that are stored in special structures adapted for the transport of symbiotic fungi. The A. areolatumSirex woodwasp (S. noctilio) symbiont complex has been studied extensively because of its potential to cause substantial economic losses in the forestry industry, particularly in non-native regions.

Taxonomy and history of research

Amylostereaceae species were for a long time classified in the genus Stereum, based primary on the layered structure of the fruit body and the similar physiological activity. Mycologist Jacques Boidin separated Amylosterum from Stereum in 1958, justifying this decision by explaining that microscopic differences such as amyloid spores and encrusted cystidia were sufficiently distinct to warrant recognition as a new genus. Although the type species of the genus (today called A. chailletii) was initially named Trichocarpus ambiguus, the name Trichocarpus had already been used for a genus in the flowering plant family Malvaceae. Boidin thus chose the genus name Amylostereum, referring to the amyloid spores.[2]

Based on DNA analysis, Boidin in 1998 moved Amylostereum into a new, monotypic family, the Amylostereaceae, which he attributed to the Hericiales order.[3] Later studies, however, supported the initial classification in the Russulales.[4]

Classification

The classification of the Amylostereaceae is not completely resolved. The next closest relatives might be – depending on the research – either Echinodontium tinctorium and most other species of the genus Echinodontium,[5] or Artomyces pyxidatus.[4] Most of the previous DNA analysis results suggest a narrow relation to Echinodontium, but several results of studies partially contradict this conclusion. Only the classification to the Russulales is regarded as correct. Some authors have suggested that Amylostereum should be placed in the family Echinodontiaceae.[4][6]

A. areolatum

A. chailletii

A. ferreum

Amylostereum sp.

A. laevigatum

Internal classification of Amylostereum according to Slippers et al. 2000[5]

The similarities between A. chailletii and A. areolatum have caused some confusion regarding their placement in the genus. As only the size of their fruit bodies differ from each other in appearance, researcher German Josef Krieglsteiner assumed that both are the same species in different age stages.[7] Experiments with pure cultures of the fungi, however, showed that the mycelia of A. chailletii, A. laevigatum and A. ferreum were partially compatible to each other, but the mycelium of A. areolatum was incompatible to other species. Boidin believes that the common ancestor of all Amylostereum fungi used yellowwoods as a host. This genus of conifers was native in Europe until the Paleogene and Neogene Periods (66 million to 2.6 million years ago), but became extinct there, so the Amylostereum fungi specialized on other conifers and differentiated into several species. Only A. ferreum specialized on yellowwoods in South America.[3]

Compatibility tests as well as molecular analysis indicated that A. areolatum separated very early from other Amylostereum fungi. The other three species separated later from each other and are thus partially compatible to each other. A. ferreum and A. laevigatum produced in 59% of all cases a common mycelium, A. ferreum and A. chailletii only in 44%.[3] There is an undescribed species in Amylostereum; according to DNA analysis, it stands between A. laevigatum and A. ferreum.[5] This is remarkable, as these fungi originated from Mycetangae (storing organs of Platypodinae) of a North American wood wasp, while A. laevigatum has never been seen as symbiont of wood wasps, neither in North American nor in Europe. The fungus possibly represents a separated species or a subtaxon of A. laevigatum.[6] As A. areolatum and A. chailletii mainly reproduce asexually through the symbiosis of wood wasps, the genetic variability within these species is relatively low.[6]

Description

Macroscopic

The Amylostereaceae produce crust-like, dry and leathery-corky fruit bodies on the bark of infested trees. The fruit bodies are 0.5–1.5 mm (0.02–0.06 in) thick, irregularly shaped and are able to cover a large surface on the bark or otherwise can appear as small spots. They lie directly on the bark. The ochrous, grey or brownish fruit body (hymenium) has a smooth to warty surface texture and is turned outwards.[7] It is bordered by a highly bent and wavy (effuso-reflex) edge on all species except A. laevigatum, which has a churlish surface (a tomentum) and is usually dirty-brown coloured. In some species, the tomentum stands clearly above and forms a kind of roof above the fruit body; if it completely surrounds this roof, there might appear cuplike shapes.[8]

Microscopic

The Amylostereaceae possess a dimitic trama, meaning that there are in its mycelia two kinds of hyphae. The first type is brownish skeletal hyphae, which provide stability to the fruit body. These hyphae run parallel to the bark and often have hairpin-like turns, so that the loops form thick-walled, cystidium-like structures, the so-called pseudocystidia.[7] The second type is generative hyphae. They are translucent (hyaline) and serve to promote the growth of the fungus. Genuine cystidia arise in the hymenium and the layer directly below, the subhymenium. Both pseudocystidia and cystidia are encrusted, meaning that they feature crystal-like structures on the top.[7][8]

With the exception of A. laevigatum, all species have a thin separating layer, the cortex, between the hymenium and the tomentum. A cortex is also present on many Stereum fungi (on a broader front) and serves to bend up the fruit body. As this cortex is missing on A. laevigatum, its fruit body lies flat on the bark.[8]

The basidia are 15–25 × 3.5–5.5 µm and have a slim, club-like shape. Each basidium features four sterigmata, each of which bear one spore. The spores' shape is slimly ellipsoidal or cylindrical. Their surface is smooth and their walls are thin. Although they are colourless and hyaline, the spores are amyloid, meaning they will turn bluish or purple when stained with Melzer's reagent. This characteristic differs from other very similar species, and this gave the genus its name.[7][8][9]

Distribution

The range of the Amylostereaceae originally comprised only Holarctic regions, including North America and Eurasia, and the Neotropics, with Central and South America. The introduction of A. areolatum and its symbionts, the Sirex woodwasps, saw the spread of the genus to all continents except Antarctica.[9]

Amylostereum chailletiiz is common in the temperate regions of North America and Eurasia. A. laevigatum can be also found in temperate Eurasia, but it is unclear how broadly this species is distributed in North America. A. areolatum is originally native in North Africa and Eurasia; it was however distributed through the 20th century in Australia, New Zealand, Southern Africa as well as in South and North America. Only A. ferreum is originally native in the tropics and is common in Brazil and the Caribbean.[9]

Ecology

Amylostereum laevigatum on fallen juniper

Amylostereaceae usually infest only dead or cut down conifer wood. Three species – A. areolatum, A. laevigatum and A. chailletii – may also establish a symbiosis with wood wasps (Siricidae), which beside freshly logged trees also infest living trees and infect them with fungi. Symbioses have been recorded with several species: Sirex noctilio, S. juvencus, S. nitobei, S. cyaneus, S. edwarsii, S. nitidus,[10][11] and, in Japan, Urocerus antennatus[12] and Xoanon matsumurae.[13] Wasps of the genera Sirex and Urocerus store oidia (the hypha of fungi split up to spores) in special abdominal organs. The wood wasps infect trees by splashing a phytotoxic secretion below the bark and at the same time injecting fungal spores into the hole. The secretion weakens the tree and temporarily diminishes its immune system, whereby the fungus can spread along the xylem. The infection with Amylostereaceae fulfill two functions for the wasps: it provides the larvae food, because the white rot softens the wood; at the same time, the mycelia of the fungi serves as food for the larvae. After the larvae pupate, it absorbs the mycelia of the Amylostereaceae into its body to oviposit together with its eggs. The fungus benefits from the symbiosis as it spreads faster and more effectively than through airborne spores and furthermore does not need to develop fruit bodies.[14] A. ferreum is the only Amylosterum species that has not been associated with any woodwasps.[15]

Host spectrum

Red-streakiness and wood wasp larvae in pinewood, infested by A. areolatum

The host spectrum of the Amylostereaceae comprises several, partially very different genera of Coniferae. A. chailletii usually infests Pinaceae such as firs (Abies) and spruces (Picea), but also cedars (Cedrus) and Douglas firs (Pseudotsuga). A. areolatum has a similar host spectrum, which uses mainly firs, Japanese cedars (Cryptomeria), larches (Larix), spruces, pines (Pinus) and Douglas firs as hosts. While spruces dominate as hosts in the native habitat, this species is more common in pines on other locations. The host spectrum of A. laevigatum comprises Cupressaceae such as junipers (Juniperus) or cypresses (Cupressus) and the English yew (Taxus baccata). A. ferreum is, however, only common on neotropic yellowwoods (Podocarpus).[9]

Symptoms of infestation

The Amylostereaceae are white rot pathogens. They disintegrate the lignin of the host wood, whereby the infested wood parts become less stable and take a fibrous structure. The wood bleaches as fungal enzymes break down and remove the brown-pigmented lignin. The distribution in wood takes place mainly along the transport channels in the xylem. If the wood is crosscut, the red rot is vertically positioned, on which bleached, infested areas contrast with intact wood. Symptoms of infestion by the symbiotic partner—wood wasps—include circular exit holes in the crust and acute stress through dryness, common in hanging, falling or tanning needles.[14]

Ecological and economical importance

A pine infested with A. areolatum and the Sirex woodwasp (Sirex noctilio)

In their native habitat, all Amylostereum species have a minor importance as forest pests. The infestation through wood wasps does not assume greater dimensions and is, compared with other pests, almost insignificant. The infection rates are even lower during sexual reproduction via fruit bodies, as the wasps do not play a part in the process. Furthermore, the Amylostereum fungi are alone often incapable of infesting healthy trees. They thus mostly act as saprobiontics. Pine monocultures in Australia, New Zealand, Africa and South America were shown to be susceptible to the Sirex woodwasp (Sirex noctilio), which was introduced there and which is associated with A. areolatum. The wasp's phytotoxic secretion, its larvae and the fungus combine very effectively with each other and contribute to forest decline rates of up to 80%. This is mainly owing to the poor water and nutrient supply of the trees, which can poorly reconcile the drought stress caused by infestation.[16] S. noctilio was detected in North America in the 2000s (decade);[17][18] in Canada alone, the total economic loss to the forestry industry caused by the SirexAmylostereum symbiosis could be as high as $254 million per year for the next 20 years.[19]

As a countermeasure, cultures of the nematode Deladenus siricidicola have been used as biological control to protect trees since the 1980s. This parasite feeds on the mycelia of A. areolatum and is therefore a food competitor of wood wasp larvae. Where S. noctilio larvae are present, the parasite infects and sterilizes the eggs of female wasps, causing them to be infertile. These infertile females lay infected eggs into new trees and thus spread the nematode. This control method has proven to be relatively successful to combat the SirexAmylostereum complex.[16] In the Southern Hemisphere, where the technique has been widely employed, reductions of parasitism levels of 70%–100% have been achieved.[10]

References

  1. ^ "Amylostereum Boidin 1958". MycoBank. International Mycological Association. Retrieved 2012-05-28.
  2. ^ Boidin, Jacques (1958). "Hétérobasidiomycètes saprophytes et Homobasidiomycètes résupinés. V. Essai sur le genre Stereum Pers. ex S.F. Gray". Revue de Mycologie (in French). 23 (3): 318–346.
  3. ^ a b c Boidin, Jacques; Munier, J.; Canales, R. (1998). "Taxonomie moleculaire des Aphylloporales". Mycotaxon (in French). 66: 445–491.
  4. ^ a b c Larsson, Ellen; Larsson, Karl-Henrik (2003). "Phylogenetic relationships of russuloid basidiomycetes with emphasis on aphyllophoralean taxa". Mycologia. 95 (6): 1037–1065. doi:10.2307/3761912. JSTOR 3761912. PMID 21149013.
  5. ^ a b c Slippers, Bernard; Wingfield, Brenda D.; Coutinho, Teresa A. (2000). "Relationships among Amylostereum species associated with siricid woodwasps inferred from mitochondrial DNA sequences". Mycologia. 92 (5): 955–963. doi:10.2307/3761590. JSTOR 3761590.
  6. ^ a b c Slippers, Bernard; Coutinho, Teresa A.; Wingfield, Brenda D.; Wingfield, Michael J. (2003). "A review of the genus Amylostereum and its association with woodwasps" (PDF). South African Journal of Science. 99 (1–2): 70–74. Archived from the original (PDF) on 2012-04-25.
  7. ^ a b c d e Krieglsteiner, German Josef (2000). Die Großpilze Baden-Württembergs (in German). Vol. 1. Stuttgart, Germany: Ulmer. pp. 150–153. ISBN 978-3-8001-3528-8.
  8. ^ a b c d Jahn, Hermann (1971). "Stereoide Pilze in Europa (Stereaceae Pil. emend. Parm. u. a., Hymenochaete) mit besonderer Berücksichtigung ihres Vorkommens in der Bundesrepublik Deutschland" (PDF). Westfälische Pilzbriefe (in German). Vol. 8 (47th ed.). pp. 69–119.
  9. ^ a b c d Boidin, Jacques; Lanquetin, P. (1984). "Le genre Amylostereum (Basidiomycetes) intercompatibilités entre espèces allopatriques". Bulletin de la Société Mycologique de France (in French). 100 (2): 211–236.
  10. ^ a b Hurley, B.P.; Hatting, H.J.; Wingfield, M.J.; Klepzig, K.D.; Slippers, B. (2012). "The influence of Amylostereum areolatum diversity and competitive interactions on the fitness of the Sirex parasitic nematode Deladenus siricidicola". Biological Control. 61 (3): 207–214. doi:10.1016/j.biocontrol.2012.02.006. hdl:2263/19199.
  11. ^ Nilesen, C.; Williams, D.W.; Hajek, A.E. (2009). "Putative source of the invasive Sirex noctilio fungal symbiont, Amylostereum areolatum, in the eastern United States and its association with native siricid woodwasps". Mycological Research. 113 (11): 1242–1253. doi:10.1016/j.mycres.2009.08.012. PMID 19716415.
  12. ^ Tabata, Masanobu; Abe, Yasuhisa (1993). "Amylostereum laevigatum associated with a horntail, Urocerus antennatus". Mycoscience. 40 (5): 535–539. doi:10.1007/BF02461032. S2CID 85187128.
  13. ^ Tabata, Masanobu; Miyata, Hiroaki; Kaoru, Maeto (2012). "Siricid woodwasps and their fungal symbionts in Asia, specifically those occurring in Japan". In Slippers, Bernard; de Groot, Peter; Wingfield, Michael J. (eds.). Sirex Woodwasp and its Fungal Symbiont: Research and Management of a Worldwide Invasive Pest. Springer. pp. 95–102. doi:10.1007/978-94-007-1960-6_7. ISBN 978-94-007-1959-0.
  14. ^ a b Eichhorn, O. (1982). "Siricoidea". In Wolfgang, Schwenke (ed.). Die Forstschädlinge Europas. Band 4: Hautflügler und Zweiflügler (in German). Hamburg, Germany. pp. 196–231. ISBN 978-3-490-11016-9.
  15. ^ van der Nest, Margriet A.; Wingfield, Brenda D.; Wingfield, Michael J.; Stenlid, Jan; Wasaitis, Rimvydas; Slippers, Bernard (2012). "Genetics of Amylostereum species associated with Siricidae woodwasps". The Sirex Woodwasp and its Fungal Symbiont: Research and Management of a Worldwide Invasive Pest. Springer. pp. 81–94. ISBN 978-94-007-1959-0.
  16. ^ a b United States Department of Agriculture (2007). Proposed Program for Management of the Woodwasp Sirex noctilio Fabricus (Hymenoptera: Siricidae) (Report). p. 29.
  17. ^ Hoebeke, E.R.; Haugen, D.A.; Haack, R.A. (2005). "Sirex noctilio: discovery of a Palearctic siricid woodwasp in New York" (PDF). Newsletter of the Michigan Entomological Society. 50 (1–2): 24–25. Archived from the original (PDF) on 2012-06-17.
  18. ^ de Groot P.; Nystrom, K.; Scarr, T. (2007). "Discovery of Sirex noctilio (Hymenoptera: Siricidae) in Ontario, Canada" (PDF). The Great Lakes Entomologist. 39: 49–53. Archived from the original (PDF) on 2012-04-25.
  19. ^ Yemashanov, D.; McKenny, D.W.; de Groot, P.; Haugen, D.; Sidders, D.; Joss, B. (2009). "A bioeconomic approach to assess the impact of an alien invasive insect on timber supply and harvesting: a case study with Sirex noctilio in eastern Canada". Canadian Journal of Forest Research. 39 (1): 154–168. doi:10.1139/X08-164.
Further reading

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Wikipedia authors and editors
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia EN

Amylostereum: Brief Summary ( 英語 )

由wikipedia EN提供

Amylostereum is the single genus in the fungal family Amylostereaceae. The genus currently comprises four saprotrophic and parasitic species, which live off living or dead wood. The Amylostereaceae cause white rot in the wood by disintegrating the tissue component lignin. They produce crust-like, partially wavy fruit bodies on the surface of infested trees, which are similar to those produced by Stereum species.

There are four described species in the Amylostereaceae: A. chailletii (the type), A. areolatum, A. ferreum and A. laevigatum. The species were initially considered part of Stereum until mycologist Jacques Boidin found atypical microscopic differences between them. Forty years after his extensive researches from 1958, Boidin reclassified Amylostereum into its own family.

Three Amylostereum species are symbionts of wood wasps in the genera Sirex, Urocerus, and Xoanon, which infest conifers. The female wood wasps deposit their eggs together with fungal spores and mucus in trees, and the fungus is eaten by the wasp's larva as food. The fungus propagates vegetatively through the formation of asexual spores in newly emerged females that are stored in special structures adapted for the transport of symbiotic fungi. The A. areolatum–Sirex woodwasp (S. noctilio) symbiont complex has been studied extensively because of its potential to cause substantial economic losses in the forestry industry, particularly in non-native regions.

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Wikipedia authors and editors
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia EN

Amylostereaceae ( 西班牙、卡斯蒂利亞西班牙語 )

由wikipedia ES提供

Amylostereaceae, es una familia de hongos del orden Russulales, monotípica, tiene 1 género y 4 especies.[1]

Referencias

 title=
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autores y editores de Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia ES

Amylostereaceae: Brief Summary ( 西班牙、卡斯蒂利亞西班牙語 )

由wikipedia ES提供

Amylostereaceae, es una familia de hongos del orden Russulales, monotípica, tiene 1 género y 4 especies.​

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autores y editores de Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia ES

Amylostereum ( 法語 )

由wikipedia FR提供
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Auteurs et éditeurs de Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia FR

Amylostereum: Brief Summary ( 法語 )

由wikipedia FR提供

Amylostereum est un genre de champignons de la famille des Amylostereaceae.

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Auteurs et éditeurs de Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia FR

Amylostereaceae ( 波蘭語 )

由wikipedia POL提供
Commons Multimedia w Wikimedia Commons

Amylostereaceae Boidin, Mugnier & Canales – rodzina grzybów należąca do rzędu gołąbkowców (Russulales). Jest to takson monotypowy, zawierający rodzaj Amylostereum Boidin (skórniczek)[1]. Polską nazwę rodzaju podał Władysław Wojewoda w 1973[2].

Systematyka i nazewnictwo

Pozycja w klasyfikacji: Amylostereaceae, Russulales, Incertae sedis, Agaricomycetes, Agaricomycotina, Basidiomycota, Fungi (według Index Fungorum)[1].

Wykaz gatunków (nazwy naukowe) na podstawie Index Fungorum[3]. Nazwy polskie według checklist Władysława Wojewody[2].

Przypisy

  1. a b Index Fungorum (ang.). [dostęp 2014-01-03].
  2. a b Władysław Wojewoda: Checklist of Polish Larger Basidiomycetes. Krytyczna lista wielkoowocnikowych grzybów podstawkowych Polski. Kraków: W. Szafer Institute of Botany, Polish Academy of Sciences, 2003. ISBN 83-89648-09-1.
  3. Index Fungorum (gatunki) (ang.). [dostęp 2013-10-20].
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autorzy i redaktorzy Wikipedii
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia POL

Amylostereaceae: Brief Summary ( 波蘭語 )

由wikipedia POL提供

Amylostereaceae Boidin, Mugnier & Canales – rodzina grzybów należąca do rzędu gołąbkowców (Russulales). Jest to takson monotypowy, zawierający rodzaj Amylostereum Boidin (skórniczek). Polską nazwę rodzaju podał Władysław Wojewoda w 1973.

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autorzy i redaktorzy Wikipedii
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia POL

Amylostereum ( 葡萄牙語 )

由wikipedia PT提供

Amylostereum é o único gênero na família de fungos Amylostereaceae. O gênero é atualmente composto por quatro espécies saprotróficas e parasitárias, que vivem na madeira viva ou morta.[1]

Referências

  1. Boidin, Jacques; Lanquetin, P. (1984). "Le genre Amylostereum (Basidiomycetes) intercompatibilités entre espèces allopatriques". Bulletin de la Societé Mycologique de France (in French) 100 (2): 211–236.

 title=
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autores e editores de Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia PT

Amylostereum: Brief Summary ( 葡萄牙語 )

由wikipedia PT提供

Amylostereum é o único gênero na família de fungos Amylostereaceae. O gênero é atualmente composto por quatro espécies saprotróficas e parasitárias, que vivem na madeira viva ou morta.

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Autores e editores de Wikipedia
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia PT

Amylostereum ( 瑞典語 )

由wikipedia SV提供

Amylostereum är ett släkte av svampar. Enligt Catalogue of Life[1] ingår Amylostereum i familjen Amylostereaceae, ordningen Russulales, klassen Agaricomycetes, divisionen basidiesvampar och riket svampar,[1] men enligt Dyntaxa[2] är tillhörigheten istället familjen Stereaceae, ordningen Russulales, klassen Agaricomycetes, divisionen basidiesvampar och riket svampar.[2]

Amylostereaceae Amylostereum

Amylostereum ferreum



Amylostereum areolatum



Amylostereum chailletii



Amylostereum laevigatum




Bildgalleri

Källor

  1. ^ [a b] Bisby F.A., Roskov Y.R., Orrell T.M., Nicolson D., Paglinawan L.E., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., Baillargeon G., Ouvrard D. (red.) (10 april 2011). ”Species 2000 & ITIS Catalogue of Life: 2011 Annual Checklist.”. Species 2000: Reading, UK. http://www.catalogueoflife.org/annual-checklist/2011/search/all/key/amylostereum/match/1. Läst 24 september 2012.
  2. ^ [a b] Dyntaxa Amylostereum

Externa länkar

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Wikipedia författare och redaktörer
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia SV

Amylostereum ( 烏克蘭語 )

由wikipedia UK提供
  1. Kirk PM, Cannon PF, Minter DW, Stalpers JA. Dictionary of the Fungi. — 10th ed. — Wallingford : CABI, 2008. — С. 28. — ISBN 0-85199-826-7.
  2. B. Slippers, T.A. Coutinho, B.D. Wingfield, M.J. Wingfield. A review of the genus Amylostereum and its association with woodwasps // South African Journal of Science. — 2003. — Т. 99 (січень-лютий). — С. 70-74.

Зовнішні посилання

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Автори та редактори Вікіпедії
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia UK

Amylostereum: Brief Summary ( 烏克蘭語 )

由wikipedia UK提供
Kirk PM, Cannon PF, Minter DW, Stalpers JA. Dictionary of the Fungi. — 10th ed. — Wallingford : CABI, 2008. — С. 28. — ISBN 0-85199-826-7. B. Slippers, T.A. Coutinho, B.D. Wingfield, M.J. Wingfield. A review of the genus Amylostereum and its association with woodwasps // South African Journal of Science. — 2003. — Т. 99 (січень-лютий). — С. 70-74.
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Автори та редактори Вікіпедії
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia UK

Amylostereum ( 越南語 )

由wikipedia VI提供

Amylostereaceae là một họ nấm trong bộ Russulales. Đây là họ đơn chi Amylostereum, gồm 4 loài.[2]

Tham khảo

  1. ^ Amylostereum Boidin 1958”. MycoBank. International Mycological Association. Truy cập ngày 28 tháng 5 năm 2012.
  2. ^ Kirk PM, Cannon PF, Minter DW, Stalpers JA. (2008). Dictionary of the Fungi (ấn bản 10). Wallingford: CABI. tr. 28. ISBN 978-0-85199-826-8.


Hình tượng sơ khai Bài viết liên quan đến Lớp Nấm tán này vẫn còn sơ khai. Bạn có thể giúp Wikipedia bằng cách mở rộng nội dung để bài được hoàn chỉnh hơn.
許可
cc-by-sa-3.0
版權
Wikipedia tác giả và biên tập viên
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia VI

Amylostereum: Brief Summary ( 越南語 )

由wikipedia VI提供

Amylostereaceae là một họ nấm trong bộ Russulales. Đây là họ đơn chi Amylostereum, gồm 4 loài.

許可
cc-by-sa-3.0
版權
Wikipedia tác giả và biên tập viên
原始內容
參訪來源
合作夥伴網站
wikipedia VI