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Froschlurche ( Bavarian )

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D`Froschlurche san unta de drei Amphibiengrubbm, wos heid no lebm, de wos mid Obstaund de meistn Oartn hod. Bei de deitschn bzw. boarischn Triviäunauman gibts a gwisse Untascheidung, de wos owa nix oda nuar a weng mid da wissoftlichn Eideulung z tuan hod. So haaßt ma z. B. vo de Oartn wos bei uns aa dahaam san, olle aus de Famülien Bufonidae und Pelobatidae "Krodn" oda "Brozn", de aus da Goddung Bombina "Unkn" oda "Urakei" und in gaunzn Rest (Ranidae, Hylidae) afoch "Fresch".

Meakmole

D Froschlurche lossn si zweng eahnare Bsundaheit im Kärpabau und in da Entwicklung recht afoch vo de aundan heitign Lurche untascheidn. Aa Bsundaheid is, das nua de Quappal, sprich de Loavn, an Schwaaf haum, dea wos noch da Metamorphosn zruckbüdt wiad. De Quappal stön im Lauf vo eanahra Entwicklung aa eahnare Eanährung um, vo vegetarisch oda Ollesfressa auf Raubtier. Is nächste warat, das d Hintahaxn vo de Froschlurche ois Springhaxn ausbüdt san. A ähnliche Ausbüdung hods bei ausgstuawane Vawaundte vo de heitign Froschlurche gemb, und zwoar de ausgstuawanan Gottungan Triadobatrachus und Czatkobatrachus. Viecha aus de zwaa Gottungan haum owar aa no Restln vo an Schwaaf ghobt.

Fuatpflaunzung und individuölle Entwicklung

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Amplexus ban Grosfrosch
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Entwicklung vo an Froschlaich

De meistn Froschluach brauchn fia d Fuatpflaunzung a Gewässa, wo s eahnan Laich olegn. Foiweiß gibt s owar aa Oartn, ba wöchanen se de Loavn direkt im Laich, dea wo s aum Laund oglegt is, entwicken. D Mandln haum oft Schoiblosn, mid dena das in da Poorungszeid ruafn kenna. Da Laich söwa wiad iwa de Kloakn vom Weiwal entweda ois Haufn, Schnialn odar anzln oglegt, und zwoa ins Wossa, foiweis owar aa auf Bladdln, de wos iwas Wossa glaunga oda direkt aufn Woidbodn. Se wean dabei vom Mandl, des wos si im Amplexus aufs Wewal klammat, vo außn hea befruchtet. Noch a poa Tog hod si ausn Embryo a Quappal entwicket. Zeascht san de Kieman außahoib, spoda wochst a Hautfoitn driwa. Nochdem das meahrare Wochn oda Monat afoche Loavn woan, de wos vo Waossakreidl, hiniche Viecha oda sunstign organischn Zeigs glebt haum, wochst eahna a Paarl Hintahaxn. De Vuadhaxn kumman eat spoda aussa. Noch a poa Wochn oda Monat im Wossa kummts zua Metamorphosn, des haaßt, is Viechal stöt si um auf s Laundlebm. S Vadauaungssystem, d Neavn und a aundare innare Organe wean innahoib vo ana kuazn zeid komplett umgwaundlt. Die Kieman büdn se zruck, de Otmung rennt jetzn iwar a afoch baude Lungan und iwa d Haut. De eißare Fuam, wos vuahea eha in richtung Fisch gaunga is, rennd jetn in Richtung Frosch oda Krod. Gaunz am End vo dera Umwaundlung wiad s Schwafal resrobiert. Onhängig vo da Oart dauats a bis a poa Joah, dass des Viechal soweit is, dass sa si söwa fuatpflaunzn kau.

Oartn im Boarischn Sprochraum

Unkn und Barbourfrösche (Bombinatoridae)

Schaufefuaßkrodn (Pelobatidae)

Krodn (Bufonidae)

Laubfresch (Hylidae)

Echte Fresch (Ranidae)

Beleg

  1. Verein Herpeton: Amphibien und Reptilien Südtirols
  2. Cabela, A. & Grillitsch, H. & Tiedemann, F. (2001): Atlas zur Verbreitung und Ökologie der Amphibien und Reptilien in Österreich: Auswertung der Herpetofaunistischen Datenbank der Herpetologischen Sammlung des Naturhistorischen Museums in Wien. Wien (Umweltbundesamt), 880 S ISBN 3-85457-586-6

Literatua

  • Günther E. Freytag, Bernhard Grzimek, Oskar Kuhn & Erich Thenius (Hrsg.): Lurche. In: Grzimeks Tierleben, Bd. 5: Fische 2, Lurche. Lizenzausgabe im dtv, München 1980, ISBN 3-423-03204-9

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Froschlurche: Brief Summary ( Bavarian )

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D`Froschlurche san unta de drei Amphibiengrubbm, wos heid no lebm, de wos mid Obstaund de meistn Oartn hod. Bei de deitschn bzw. boarischn Triviäunauman gibts a gwisse Untascheidung, de wos owa nix oda nuar a weng mid da wissoftlichn Eideulung z tuan hod. So haaßt ma z. B. vo de Oartn wos bei uns aa dahaam san, olle aus de Famülien Bufonidae und Pelobatidae "Krodn" oda "Brozn", de aus da Goddung Bombina "Unkn" oda "Urakei" und in gaunzn Rest (Ranidae, Hylidae) afoch "Fresch".

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