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Ohrlappenpilzverwandte ( German )

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Wissenschaftlicher Name der Ordnung Auriculariales J. Schröt Wissenschaftlicher Name der Familie Auriculariaceae Fr. ex Lindau

Die Ohrlappenpilzverwandten (Auriculariaceae) sind derzeit (Stand: 2015) die einzige Familie innerhalb der Ordnung der Ohrlappenpilzartigen (Auriculariales). Die Pilze haben gallertartige Fruchtkörper und segmentierte Basidien. Die Familie enthält über 100 Arten, die als Saprobionten auf totem Holz wachsen. Einige Arten sind besonders in Ostasien häufig kultivierte Speisepilze. Auch die Gattungen, die früher in die Familie der Drüslingsverwandten (Exidiaceae) gestellt wurden, gehören neuerdings zu den Ohrlappenpilzverwandten.

Merkmale

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Makro- und Mikromorphologie der Auriculariales (Zeichnung von Gustav Lindau)

Die gallertigen Fruchtkörper sind resupinat oder abgeflacht und nur selten gestielt. Sie sind meist blass oder bräunlich gefärbt. Ihre sterile Oberfläche kann glatt oder behaart sein. Das Hymenium ist glatt, grubig gefaltet oder wabenförmig genetzt. Die Hyphen haben Schnallen, ihre Form ist variabel. Die mehr oder weniger zylindrischen Basidien sind als typische Phragmobasidien durch drei Quersepten in vier hintereinanderliegende Einzelzellen unterteilt. Aus jeder dieser Zellen wächst ein langes, fadenförmiges Sterigma aus, an dessen Spitze eine nierenförmige bis allantoide (würstchenförmige) Basidiospore gebildet wird. Die hyalinen Sporen sind glatt und inamyloid. Aus diesen zuletzt mehrzelligen Basidiosporen, können entweder Hyphen oder Sekundärsporen (häkchenförmige Mikrokonidien) auskeimen.

Die früher in die Familie der Drüslingsverwandten gestellten Gattungen haben resupinate, pustelartige oder scheibenförmige Fruchtkörper, die membranartig, wachsartig oder mehr oder weniger gallertig sein können. Die Färbung ist sehr variabel. Die Hyphen sind oft gelatinisiert und das Hymenium glatt, höckerig oder stachelig. Die großen Basidien sind eiförmig bis ellipsoid und längs (kreuzförmig) septiert. Sie tragen eine basale Schnalle und lange, oft gewundene, röhrige Sterigmen. Neben den Basidien findet man oft dünne, verzweigte und knotige Hyphidien. Die dünnwandigen, glatten und hyalinen Basidiosporen sind normalerweise allantoid. Auch aus ihnen keimen oft gekrümmte Mikrokonidien aus.[1]

Ökologie und Verbreitung

Alle Arten innerhalb der Familie der Ohrlappenpilzverwandten scheinen Saprobionten zu sein. Die meisten von ihnen wachsen auf abgestorbenen Ästen, toten Stämmen oder auf Fallholz. Die Familie ist weltweit verbreitet. Laut einer Schätzung von 2008 enthält die Familie sieben Gattungen und über 100 Arten.[1]

Gattungen

Die wichtigste und artenreichste Gattung ist Auricularia, außerdem werden heute Eichleriella, Exidia, Exidiopsis und Heterochaete der Familie der Pilzlappenverwandten zugeordnet, die früher in die Familie der Exidiaceae und in die Ordnung der Zitterlingsartigen (Tremellales) gestellt wurden.

Systematik

Die Familie Auriculariaceae wurde 1897 von dem deutschen Mykologen Gustav Lindau beschrieben, um Pilzarten zu vereinen, die ein "gymnocarpes" (frei stehendes) Hymenium und auricularioide Basidien haben. Als auricularioid bezeichnet man Basidien, die mehr oder weniger zylindrisch sind und durch drei Quersepten in vier übereinanderliegende Zellen unterteilt werden. Der Taxon war allerdings schon von Elias Magnus Fries in seiner Epicrisis systematis mycologici als Auricularini beschrieben worden.[2] Neben der Gattung Auricularia stellte Lindau auch die Gattungen Platygloea, Jola, Saccoblastia (heute Helicogloea) und die Gattung Stypinella (heute Helicobasidium) in die neue Familie.[3] Platygloea, Jola, Helicogloea und Helicobasidium werden heute in die Unterabteilung Pucciniomycotina gestellt, zu denen auch die Rostpilze gehören.

Der amerikanische Mykologe Bandoni revidierte 1984 das Familienkonzept. Er schlug ein alternatives Klassifikationssystem für die Auriculariales und Tremellales vor, dass sich auf mikromorphologische, ultrastrukturelle und ökologische Merkmale stützte. Alle Arten mit einfachen Septenporen schloss er aus der Ordnung Auriculariales aus und stellte alle Arten mit Doliporen in die Ordnung, unabhängig davon, ob sie quer oder längsseptierte Basidien hatten. Die Familie der Auriculariaceae enthielt nur die Arten, die einen auricularoiden Basidientyp hatte, wodurch die Familie auf die Gattung Auricularia reduziert wurde. Arten mit längsseptierten Basidien und schnallentragenden Hyphen hingegen stellte er in die Familie der Exidiaceae.

Molekularbiologische Untersuchungen des LSU-nrDNA-Gens haben gezeigt, dass die Familie der Judasohrverwandten zusammen mit den Drüslingsverwandten (Exidiaceae) eine nicht trennbare Abstammungsgemeinschaft bilden. Zu dem Monophylum gehören neben Exidia auch die nah verwandten Gattungen Eichleriella, Exidiopsis und Heterochaete.[4]

Bedeutung

Einige Auriculariaarten sind beliebte Speisepilze und werden besonders in der asiatischen Küche gerne verwendet. Besonders zwei Arten sind von Bedeutung: das Judasohr (Auricularia auricula-judae) und die als Chinesische Morchel bezeichnete Auricularia nigricans (Syn. Auricularia polytricha). Beide sind vor allem in China und Südostasien wirtschaftlich bedeutende Speisepilze und werden auf Holz oder auf Sägespäne kultiviert. Sie spielen auch in der traditionellen chinesischen Medizin eine wichtige Rolle, Auricularia soll Cholesterin-senkende Eigenschaften haben.[4]

Quellen

  • GW. Martin: The classification of the Tremellales. In: Mycologia. Band 37, Nr. 5, 1945, S. 527–542 (cybertruffle.org).

Einzelnachweise

  1. a b P. Cannon & P. Kirk: Fungal Families of the World. CAB International, 2007, S. 30.
  2. Elias Magnus Fries: Epicrisis systematis mycologici. seu synopsis hymenomycetum. Typographia Academica, Upsala 1838, S. 530 (Latein, cybertruffle.org).
  3. G. Lindau: Die natürlichen Pflanzenfamilien I. Teil. Abteilung 1. Hrsg.: Heinrich G.A. Engler, & Karl A.E. Prantl. Verlag von Wilhelm Engelman, Leipzig, Auriculariales und Tremellales, S. 96 (online).
  4. a b M. Weiss & F. Oberwinkler: Phylogenetic relationships in Auriculariales and related groups – hypotheses derived from nuclear ribosomal DNA sequences. In: Mycological Research. Band 105, 2001, S. 403–415.

Weblinks

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Ohrlappenpilzverwandte: Brief Summary ( German )

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Die Ohrlappenpilzverwandten (Auriculariaceae) sind derzeit (Stand: 2015) die einzige Familie innerhalb der Ordnung der Ohrlappenpilzartigen (Auriculariales). Die Pilze haben gallertartige Fruchtkörper und segmentierte Basidien. Die Familie enthält über 100 Arten, die als Saprobionten auf totem Holz wachsen. Einige Arten sind besonders in Ostasien häufig kultivierte Speisepilze. Auch die Gattungen, die früher in die Familie der Drüslingsverwandten (Exidiaceae) gestellt wurden, gehören neuerdings zu den Ohrlappenpilzverwandten.

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Auriculariaceae

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The Auriculariaceae are a family of fungi in the order Auriculariales. Species within the family were formerly referred to the "heterobasidiomycetes" or "jelly fungi", since many have gelatinous basidiocarps (fruit bodies) that produce spores on septate basidia. Around 100 species are known worldwide. All are believed to be saprotrophic, most growing on dead wood. Fruit bodies of several Auricularia species are cultivated for food on a commercial scale, especially in China.

Taxonomy

History

The family was established in 1897 by German mycologist Gustav Lindau to accommodate species of fungi having "gymnocarpous" basidiocarps (with the hymenium exposed) and "auricularioid" basidia (more or less cylindrical basidia with lateral septa). It included not only the genus Auricularia, but also Platygloea, Jola, Saccoblastia, and Stypinella (= Helicobasidium). In 1922, British mycologist Carleton Rea recognized the family as containing the genera Auricularia, Eocronartium, Helicobasidium, Platygloea, and Stilbum.[1] Both Lindau and Rea placed the family within the Auriculariales, but some subsequent authors placed it within the Tremellales.[2][3]

A radical revision was undertaken in 1984, when American mycologist Robert Joseph Bandoni used transmission electron microscopy to investigate the ultrastructure of the septal pore apparatus in the Auriculariales. This revealed that species of fungi with "auricularioid" basidia were not necessarily closely related and that Auricularia had more in common with Exidia and its allies (with "tremelloid" basidia), than with other auricularioid fungi. Bandoni therefore limited the Auriculariaceae to the genus Auricularia.[4]

Current status

Molecular research, based on cladistic analysis of DNA sequences, has confirmed that the Auriculariaceae belong within the order Auriculariales, but has also indicated that the family is not distinguishable from the Exidiaceae.[5] The precise circumscription of families within the order has not yet been examined, but a clade containing Auricularia and Exidia species (plus their allies) equates to the Auriculariaceae.[5]

Description

The majority of species within the Auriculariaceae produce gelatinous basidiocarps (fruit bodies) on dead wood. In some these are conspicuous and may be ear-shaped, button-shaped, lobed, or effused. Their hymenophores (spore-bearing surfaces) may be smooth, warted, veined, or spiny. Some species, however, produce dry, leathery, or web-like fruit bodies resembling those of the corticioid fungi.

Distribution and habitat

All species within the Auriculariaceae are thought to be saprotrophs, most of them wood-rotters typically found on dead attached or fallen wood. As a group, their distribution is cosmopolitan. According to a 2008 estimate, the Auriculariaceae contain 7 genera and over 100 species.[6]

Economic importance

Several species within the order are edible and two, Auricularia auricula-judae and A. cornea, are cultivated on a commercial scale, particularly in China and southeast Asia. They are widely exported, in a dried or powdered state, as "black fungus", "cloud ears", or "wood ears".[7]

See also

References

  1. ^ Rea C. (1922). British Basidiomycetaceae. A handbook of the larger British fungi. Cambridge University Press.
  2. ^ Martin GW. (1945). "The classification of the Tremellales". Mycologia. 37 (5): 527–542. doi:10.2307/3754690. JSTOR 3754690.
  3. ^ Lowy B. (1971). Flora Neotropica 6: Tremellales. New York: Hafner. ISBN 0-89327-220-5.
  4. ^ Bandoni RJ. (1984). "The Tremellales and Auriculariales: an alternative classification". Transactions of the Mycological Society of Japan. 25: 489–530.
  5. ^ a b Weiss M, Oberwinkler F (2001). "Phylogenetic relationships in Auriculariales and related groups – hypotheses derived from nuclear ribosomal DNA sequences". Mycological Research. 105: 403–415. doi:10.1017/S095375620100363X.
  6. ^ Kirk PM, Cannon PF, Minter DW, Stalpers JA, eds. (2008). Dictionary of the Fungi (10th ed.). Wallingford, UK: CAB International. ISBN 978-0-85199-826-8.
  7. ^ Cloud ears & wood ears http://chinesefood.about.com/library/blchineseing3.htm

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Auriculariaceae: Brief Summary

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The Auriculariaceae are a family of fungi in the order Auriculariales. Species within the family were formerly referred to the "heterobasidiomycetes" or "jelly fungi", since many have gelatinous basidiocarps (fruit bodies) that produce spores on septate basidia. Around 100 species are known worldwide. All are believed to be saprotrophic, most growing on dead wood. Fruit bodies of several Auricularia species are cultivated for food on a commercial scale, especially in China.

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Jamur Kuping Pimir ( Indonesian )

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Jamur Kuping Pimir atau Auricularia auricularis (Auriculariaceae) adalah Jamur yang hidup pada kulit kayu mati yang lembab. Berwarna coklat transparan, permukaan licin, karpopora lunak dan melekat langsung di kulit kayu[1]. Tidak memiliki peruratan seperti jenis jamur kuping sebelumnya. Jamur ini berukuran antara 4 – 8 cm.

Tumbuh di hutan sekunder kawasan TNKS daerah Sungai Keruh Desa Napalicin Kecamatan Rawas Hulu Sumatra Selatan[2]. Koloninya ditemukan dalam jumlah yang tidak begitu banyak pada substrat tempat jamur ini hidup. Seperti umumnya jenis jamur kuping, jamur ini dapat dimakan.

Spesies

Pada tahun 1951, Lowy menjelaskan bahwa spesies Auricularia menekankan struktur buah jamur, sedangkan karakteristik umum seperti warna, bentuk dan ukuran, dianggap terlalu variabel dan tergantung pada faktor usia spesimen, cahaya, atau ketersediaan air[3]. Karakteristik yang digunakan untuk mendefinisikan spesies dalam jenis ini, adalah lebar dan morfologi medula (terutama bagian atau seluruh hifa longitudinal), serta panjang rambut abhymenial[4].

Jamur ini salah satu jenis dari Auriculariaceae. Habitat jamur ini, tidak jauh berbeda dengan saudaranya, Jamur Kuping Kongop. Karakteristik dari jamur kuping ini adalah memiliki tubuh buah yang kenyal mirip gelatin jika dalam keadaan segar. Tumbuh di alam bebas dan dapat dijumpai hampir sepanjang tahun di hutan pegunungan.

Spesies ini termasuk dalam:

Macam jamur


Referensi

  1. ^ Isolasi dan Identifikasi Jamur Kayu dari HUtan Pendidikan Universitas Hasanuddin di Bengo-Bengo Kec. Cenrana Kab. Maros
  2. ^ Daftar jamur liar di Taman Nasional Kerinci Seblat
  3. ^ Lowy B. (1951). "A morphological basis for classifying the species of Auricularia". Mycologia. 43 (3): 351–8. doi:10.2307/3755598.
  4. ^ Wong GJ, Wells K. (1987). "Comparative morphology, compatibility, and infertility of Auricularia cornea, A. polytricha, and A. tenuis". Mycologia. 79 (6): 847–56. doi:10.2307/3807686.


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Jamur Kuping Pimir: Brief Summary ( Indonesian )

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Jamur Kuping Pimir atau Auricularia auricularis (Auriculariaceae) adalah Jamur yang hidup pada kulit kayu mati yang lembab. Berwarna coklat transparan, permukaan licin, karpopora lunak dan melekat langsung di kulit kayu. Tidak memiliki peruratan seperti jenis jamur kuping sebelumnya. Jamur ini berukuran antara 4 – 8 cm.

Tumbuh di hutan sekunder kawasan TNKS daerah Sungai Keruh Desa Napalicin Kecamatan Rawas Hulu Sumatra Selatan. Koloninya ditemukan dalam jumlah yang tidak begitu banyak pada substrat tempat jamur ini hidup. Seperti umumnya jenis jamur kuping, jamur ini dapat dimakan.

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Ausiagrybiniai ( Lithuanian )

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Ausiagrybiniai (lot. Auriculariaceae) – papėdgrybių (Basidiomycetes) ausiagrybiečių (Auriculariales) eilės grybų šeima.

Vaisiakūniai 1-10 cm pločio, tiesūs arba išsiplėtę, pusiau piltuviški ir kitokios formos. Paviršius pūkuotas, rievėtas, šviesiai pilkos, gelsvai rausvos, raudonos spalvos, kartais violetinio atspalvio. Apačia balsva, pilkai melsva, dygliuota, senų grybų ruda. Trama drebutinė.

Auga VIIX mėn, kai kurios rūšys ištisus metus, ant sutrešusių medžių, ypač ant spygliuočių. Lietuvoje nepakankamai ištirta grupė. Ausiagrybiniai paprastai yra saprotrofai, kai kurie parazitai, todėl šie grybai sutinkami ant daugelio medžių rūšių.

Šeimai priklauso gentys:


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Auriculariaceae ( Dutch; Flemish )

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Auriculariaceae: Brief Summary ( Dutch; Flemish )

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Auriculariaceae is een botanische naam, voor een familie van schimmels. Volgens de Index Fungorum [14 maart 2009] bestaat de familie uit de volgende achttien geslachten: Auricula, Auricularia, Auriculariella, Conchites, Eichleriella, Exidia, Exidiopsis, Fibulosebacea, Heterochaete, Hirneola, Hirneolina, Oncomyces, Patila, Pseudostypella, Seismosarca, Spicularia, Tremellochaete en Ulocolla.

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Uszakowate ( Polish )

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Uszakowate (Auriculariaceae Fr.) – rodzina grzybów znajdująca się w rzędzie uszakowców (Auriculariales)[2].

Systematyka

Rodzina Auriculariaceae jest zaliczana według "Catalogue of Life: 2009 Annual Checklist"do rzędu Auriculariales i należą do niej rodzaje[2]:

Polskie nazwy na podstawie pracy Władysława Wojewody z 2003 r[3].

Przypisy

  1. Paul Kirk (red.): CABI Bioscience Databases (ang.). [dostęp 2015-06-29].
  2. a b Bisby, Roskov, Orrell, Nicolson, Paglinawan, Bailly, Kirk, Bourgoin, Baillargeon: 2009 Annual Checklist (ang.). W: Species 2000 & ITIS Catalogue of Life [on-line]. [dostęp 2015-06-29].
  3. Władysław Wojewoda: Checklist of Polish Larger Basidiomycetes. Krytyczna lista wielkoowocnikowych grzybów podstawkowych Polski. Kraków: W. Szafer Institute of Botany, Polish Academy of Sciences, 2003. ISBN 83-89648-09-1.
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Uszakowate: Brief Summary ( Polish )

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Uszakowate (Auriculariaceae Fr.) – rodzina grzybów znajdująca się w rzędzie uszakowców (Auriculariales).

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Auriculariaceae ( Portuguese )

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Géneros Sinónimos

Auriculariaceae é uma família de fungos da ordem Auriculariales que integra o grupo de macrofungos conhecidos por heterobasidiomicetos, ou fungos gelatinosos, por apresentarem basidiocarpos gelatinosos que produzem esporos em basídios separados. São conhecidas cerca de 100 espécies destes fungos, com uma ampla distribuição natural, todas elas consideradas saprotróficas, a maioria das quais crescendo sobre material lenhoso em decomposição. Os corpos frutificantes de diversas espécies do género Auricularia são cultivados comercialmente para fins culinários, especialmente na China.

Descrição

A maioria das espécies pertencentes à família Auriculariaceae produzem basidiocarpos (corpos frutificantes) gelatinosos, preferindo como substrato madeira em decomposição. Em algumas espécies os basidiocarpos são conspícuos, em forma de orelha, de botão, de lóbulo ou de exsudado. Os seus himenóforos (superfícies portadoras de esporos) podem ser lisos, verrucosos, venados ou espinhosos. Algumas espécies, no entanto, produzem corpos frutificantes secos e coriáceos, semelhantes a frutos secas, que se assemelham aos basidiocarpos dos fungos corticioides.

Taxonomia

A família Auriculariaceae foi inicialmente proposta em 1897 pelo micologista alemão Gustav Lindau para acomodar o conjunto de espécies de macrofungos que apresentavam basidiocarpos do tipo gimnocárpico (com o himénio exposto) e que produziam basídios "auricularioides" (grosseiramente em forma de orelha humana, com uma estrutura central tendencialmente cilíndrica com septos laterais). O agrupamento incluía, para além do género Auricularia, os géneros Platygloea, Jola, Saccoblastia e Stypinella (= Helicobasidium). Em 1922, o micologista britânico Carleton Rea redefiniu a família para conter os géneros Auricularia, Eocronartium, Helicobasidium, Platygloea e Stilbum.[1] Tanto Lindau como Rea colocaram a família na ordem Auriculariales, mas alguns autores subsequentes têm colocado esta família na ordem Tremellales.[2][3]

Uma revisão radical deste taxon foi levada a cabo em 1984, quado o micologista americano Robert Bandoni usou microscopia de transmissão electrónica para estudar a ultraestrutura dos poros septais dos Auriculariales. Este estudo revelou que espécies de fungos com basídios "auricularioides" não são necessariamente estreitamente aparentados e que os Auricularia tinham mais em comum com os Exidia e os seus similares com basídios "tremeloides" do que com outros fungos auricularioides. Em consequência, Bandoni limitou a família Auriculariaceae ao género Auricularia.[4]

O recurso a técnicas da filogenética molecular, baseada na análise cladística de sequências de DNA, confirmou que a família Auriculariaceae pertence à ordem Auriculariales, mas também indicou que a família não pode ser facilmente distinguida da família Exidiaceae.[5] A circunscrição precisa de famílias no interior da ordem ainda não é clara, mas um clade contendo as espécies de Auricularia e Exidia (acrescidas das espécies próximas) constitui actualmente a família Auriculariaceae.[5]

Distribuição e habitat

Todas as espécies conhecidas da família Auriculariaceae são consideradas saprotrofos, a maioria dos quais crescendo sobre substratos de material lenhoso em decomposição. Como grupo, a sua distribuição natural é do tipo cosmopolita. Uma estimativa, feita em 2008, considerava que a família Auriculariaceae continha 7 géneros e mais de 100 espécies.[6]

Usos

Diversas espécies desta família são comestíveis, e duas delas, Auricularia auricula-judae e Auricularia polytricha, são objecto de cultura comercial, particularmente na China e Sueste da Ásia. Os cogumelos produzidos são comercializados secos, inteiros ou em pó, sob a designação comercial de cogumelo-negro ou cogumelo-orelha.[7][8]

Ver também

Referências

  1. Rea C. (1922). British Basidiomycetaceae. A handbook of the larger British fungi. [S.l.]: Cambridge University Press
  2. Martin GW. (1945). «The classification of the Tremellales». Mycologia. 37 (5): 527–542. JSTOR 3754690. doi:10.2307/3754690 Parâmetro desconhecido |DUPLICATE DATA: volume= ignorado (ajuda)
  3. Lowy B. (1971). Flora Neotropica 6: Tremellales. New York: Hafner. ISBN 0-89327-220-5
  4. Bandoni RJ. (1984). «The Tremellales and Auriculariales: an alternative classification». Transactions of the Mycological Society of Japan. 25: 489–530
  5. a b Weiss M & Oberwinkler F. (2001). «Phylogenetic relationships in Auriculariales and related groups – hypotheses derived from nuclear ribosomal DNA sequences». Mycological Research. 105: 403–415. doi:10.1017/S095375620100363X
  6. Kirk PM, Cannon PF, Minter DW, Stalpers JA. (eds) (2008). Dictionary of the Fungi. 10th ed. Wallingford: CABI. ISBN 978-0-85199-826-8 !CS1 manut: Nomes múltiplos: lista de autores (link)
  7. Black fungus exporters http://www.alibaba.com/product-gs/347644121/Auricularia.html
  8. Cloud ears & wood ears http://chinesefood.about.com/library/blchineseing3.htm
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Auriculariaceae: Brief Summary ( Portuguese )

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Auriculariaceae é uma família de fungos da ordem Auriculariales que integra o grupo de macrofungos conhecidos por heterobasidiomicetos, ou fungos gelatinosos, por apresentarem basidiocarpos gelatinosos que produzem esporos em basídios separados. São conhecidas cerca de 100 espécies destes fungos, com uma ampla distribuição natural, todas elas consideradas saprotróficas, a maioria das quais crescendo sobre material lenhoso em decomposição. Os corpos frutificantes de diversas espécies do género Auricularia são cultivados comercialmente para fins culinários, especialmente na China.

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Auriculariaceae ( Swedish )

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Auriculariaceae är en familj av svampar. Enligt Catalogue of Life[1] ingår Auriculariaceae i ordningen Auriculariales, klassen Agaricomycetes, divisionen basidiesvampar och riket svampar,[1] men enligt Dyntaxa[2] är tillhörigheten istället ordningen Auriculariales, klassen Tremellomycetes, divisionen basidiesvampar och riket svampar.[2]

Dessa svampar har långsträckta tvärdelade basidier, vilkas celler var för sig bildar en spor. Vissa av svamparna består endast av en filtartad hyfmassa, andra är försedda med stora, broskartade, öronlika fruktkroppar.[3]

Auriculariales Auriculariaceae

Auricularia



Eichleriella



Heterochaete



Exidiopsis



Exidia



Pseudostypella



Fibulosebacea




Stypella



Tremellodendropsis



Oliveonia



Gloeotromera



Guepinia



Patouillardina



Elmerina



Heterorepetobasidium



Basidiodendron



Protomerulius



Ceratosebacina



Hauerslevia



Serendipita



Renatobasidium



Microsebacina



Endoperplexa



Heteroscypha



Protodaedalea



Metabourdotia



Ductifera



Protoradulum



Protohydnum



Heteroacanthella



Pseudohydnum



Bildgalleri

Källor

  1. ^ [a b] Bisby F.A., Roskov Y.R., Orrell T.M., Nicolson D., Paglinawan L.E., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., Baillargeon G., Ouvrard D. (red.) (12 april 2011). ”Species 2000 & ITIS Catalogue of Life: 2011 Annual Checklist.”. Species 2000: Reading, UK. http://www.catalogueoflife.org/annual-checklist/2011/search/all/key/auriculariaceae/match/1. Läst 24 september 2012.
  2. ^ [a b] Dyntaxa Auriculariaceae
  3. ^ Carlquist, Gunnar, red (1929). Svensk uppslagsbok. Bd 2. Malmö: Baltiska förlaget AB. sid. 790

Externa länkar

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Аурикуляриевые ( Russian )

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Царство: Грибы
Подцарство: Высшие грибы
Подотдел: Agaricomycotina
Порядок: Аурикуляриевые (Auriculariales J.Schröt., 1897)
Семейство: Аурикуляриевые
Международное научное название

Auriculariaceae Fr. ex Lindau, 1897

Дочерние таксоны
См. текст
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Систематика
на Викивидах
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Изображения
на Викискладе
ITIS 14167NCBI 5227EOL 5963MB 90527

Аурикуля́риевыемонотипный порядок (лат. Auriculariales) и одноимённое семейство (лат. Auriculariaceae) грибов класса Агарикомицеты.

Описание

Плодовые тела небольшого размера, сидячие, уховидной, чашевидной или консолевидной формы, иногда распростёртые или близкие к шляпконожечным.
Мякоть тонкая, студенистой консистенции, эластичная, в сухую погоду и у старых грибов может твердеть.
Гименофор гладкий или морщинистый.

Экология

Сапротрофы, живущие на древесине, могут паразитировать на ослабленных деревьях.

Практическое значение

Некоторые виды (например, аурикулярия уховидная) съедобны, могут искусственно культивироваться.

Классификация

Согласно базе данных Catalogue of Life[1] семейство объединяет следующие роды:

Примечания

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Аурикуляриевые: Brief Summary ( Russian )

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Аурикуля́риевые — монотипный порядок (лат. Auriculariales) и одноимённое семейство (лат. Auriculariaceae) грибов класса Агарикомицеты.

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木耳科 ( Chinese )

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木耳科(Auriculariales)是伞菌纲木耳目下的一个科。子实体呈胶质、蜡质、肉质,干燥时呈革质。子实层通常单面生,在子实体的腹面。以产生被横隔分为4个细胞的担子为特征。子实体形态多样,从简单的菌丝层到发育良好的、有菌盖和菌柄或珊瑚状的子实体。腐生或寄生于维管植物苔藓植物上,有些寄生在昆虫上或显花植物的茎基部和根部。木耳目下只有木耳科1个科,大约有21属,其中木耳属的多数种可以食用。常见的如黑木耳

  • 木耳屬 Auricularia
  • Neotyphula
  • Paraphelaria
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木耳科: Brief Summary ( Chinese )

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木耳科(Auriculariales)是伞菌纲木耳目下的一个科。子实体呈胶质、蜡质、肉质,干燥时呈革质。子实层通常单面生,在子实体的腹面。以产生被横隔分为4个细胞的担子为特征。子实体形态多样,从简单的菌丝层到发育良好的、有菌盖和菌柄或珊瑚状的子实体。腐生或寄生于维管植物苔藓植物上,有些寄生在昆虫上或显花植物的茎基部和根部。木耳目下只有木耳科1个科,大约有21属,其中木耳属的多数种可以食用。常见的如黑木耳

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キクラゲ科 ( Japanese )

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キクラゲ科 Auricularia auricula-judae (xndr).jpg
キクラゲ
分類 : 菌界 Fungi : 担子菌門 Basidiomycota : 異型担子菌綱 Heterobasidiomycetes : キクラゲ目 Auriculariales : キクラゲ科 Auriculariaceae

キクラゲ科(―か、学名:Auriculariaceae)は異型担子菌綱キクラゲ目の菌類。この科ではキクラゲが有名。ブナナラなどの枯れ木に群生する。

キクラゲ科のキノコにのあるものは無いので、多くが食用として採取される。

執筆の途中です この項目は、菌類に関連した書きかけの項目です。この項目を加筆・訂正などしてくださる協力者を求めていますP:生き物と自然PJ生物)。
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キクラゲ科: Brief Summary ( Japanese )

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