dcsimg

Hippocrepis ( German )

provided by wikipedia DE

Hippocrepis ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Manche Arten werden Hufeisenklee genannt.

Beschreibung

 src=
Illustration des Gewöhnlichen Hufeisenklees (Hippocrepis comosa)

Vegetative Merkmale

Hippocrepis-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen oder Sträucher, die sehr unterschiedliche Wuchshöhen erreichen. Die unpaarig gefiederten Laubblätter besitzen drei bis viele ganzrandige Blättchenpaare. Nebenblätter sind vorhanden.

Generative Merkmale

Die doldigen Blütenstände enthalten kleine Tragblätter, aber keine Deckblätter. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle.

Es werden flache Hülsenfrüchte gebildet, die oft hufeisenförmige Glieder haben.

 src=
Habitus und Blüten der Strauchkronwicke (Hippocrepis emerus)
 src=
Laubblätter und Früchte der Strauchkronwicke (Hippocrepis emerus)
 src=
Vielhülsiger Hufeisenklee (Hippocrepis multisiliquosa)
 src=
Illustration des Einhülsigen Hufeisenklee (Hippocrepis unisiliquosa)

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Hippocrepis wurde 1753 durch Carl von Linné aufgestellt.[1] Typusart ist Hippocrepis unisiliquosa L.[2] Ein Synonym von Hippocrepis L. ist Emerus Mill.

Die Arten der Gattung Hippocrepis sind in weiten Teilen Europas, im Mittelmeerraum, in Nordafrika, auf den Kanarischen Inseln, auf den Kapverdischen Inseln, auf der Arabischen Halbinsel und in Pakistan verbreitet.

Per Lassen hat 1989 den Untertribus Coronillinae bearbeitet und dabei die Gattungen Coronilla, Hippocrepis und Securigera neu geordnet und gegeneinander abgegrenzt. Dabei wurde zum Beispiel die Strauchkronwicke (Coronilla emerus L.) in die Gattung Hippocrepis als Hippocrepis emerus (L.) Lassen gestellt.[3]

Nach der Überarbeitung von 1989 gibt es in der Gattung Hippocrepis 32 Arten, diese sind im einzelnen:

Ausdauernde Arten:

Einjährige Arten:

Literatur

Einzelnachweise

  1. Linné 1753 eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  2. Hippocrepis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 20. November 2015
  3. Per Lassen: A new delimitation of the genera Coronilla, Hippocrepis and Securigera (Fabaceae). In: Willdenowia. Band 19, Nr. 1, 1989, S. 49–62, JSTOR 3996918.
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac Datenblatt bei International Legume Database Information Service = ILDIS – LegumeWebWorld Database of Legumes, Version 10.38 vom 20. Juli 2010.
  5. a b c d Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos-Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2008. ISBN 978-3-440-10742-3. S. 216.
license
cc-by-sa-3.0
copyright
Autoren und Herausgeber von Wikipedia
original
visit source
partner site
wikipedia DE

Hippocrepis: Brief Summary ( German )

provided by wikipedia DE

Hippocrepis ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Manche Arten werden Hufeisenklee genannt.

license
cc-by-sa-3.0
copyright
Autoren und Herausgeber von Wikipedia
original
visit source
partner site
wikipedia DE